Dirk Manzewski,
Leiter des LaStar
Das Landesamt für ambulante Straffälligenarbeit Mecklenburg-Vorpommern (LaStar) wurde als obere Landesbehörde im Geschäftsbereich des Justizministeriums Mecklenburg-Vorpommern mit Wirkung zum 1. April 2011 gegründet. Der Sitz des Landesamtes ist Rostock.
Die Struktur des LaStar können Sie diesem
Organigramm entnehmen.
Im LaStar sind die
Sozialen Dienste der Justiz sowie die
zentrale Führungsaufsichtsstelle und die
Forensische Ambulanz in einer Behörde organisiert. Das LaStar hat 113 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, Psychologinnen und Psychologen, Verwaltungskräfte und Juristen. Sie alle haben das gemeinsame Ziel, dazu beizutragen, unsere Gesellschaft sicherer zu machen. Mit ihrer engagierten Arbeit versuchen sie, Rückfälle von straffällig gewordenen Mitmenschen zu minimieren und dadurch die Bevölkerung vor weiteren Straftaten zu schützen.
LaStar auch mit dem Ball erfolgreich
14.04.2012 - Eine Frauen- sowie eine Männermannschaft der Sozialen Dienste vertraten die Farben von Mecklenburg-Vorpommern beim 31. Europäischen Fußballturnier der Bewährungshilfe am 12. und 13. April 2012 in Münster. Die Frauen zeigten sich bei ihrer zweiten Teilnahme stark verbessert, hatten aber das Pech in ihrer Gruppe auf den Vorjahrssieger Brandenburg und den Dritten Berlin zu treffen, so dass sie schon in der Vorrunde scheiterten. Die Männer spielten bei ihrer mittlerweile 17. Teilnahme erfolgreicher. In der Vorrunde blieb das Team unbesiegt und wurde Gruppenzweiter. Im Achtelfinale hieß der Gegner München und wurde mit 2:0 besiegt. Zürich stellte, wie schon im letzten Jahr in Rostock, im Viertelfinale die nächste Hürde dar. Diesmal glückte die Revanche und erst im Halbfinale scheiterte die Mannschaft an dem tschechischen Vertreter aus Prag, dem späteren Turniersieger. Im Spiel um Platz 3 wurden die Düsseldorfer Kollegen mit 2:1 besiegt und damit der 3. Platz belegt, die beste Platzierung in der Turniergeschichte für Mecklenburg-Vorpommern. Das Turnier wird im nächsten Jahr beim diesjährigen Turniersieger in Prag ausgetragen.
Staatssekretärin Gärtner besucht LaStar
12.04.2012 - Am heutigen Tag besuchte Frau Birgit Gärtner, Staatssekretärin im Justizministerium des Landes Mecklenburg-Vorpommern, das Landesamt für ambulante Straffälligenarbeit in Rostock. Die Staatssekretärin informierte sich über die Entwicklung des seit einem Jahr bestehenden neuen Landesamtes und ließ sich einen Einblick in die tägliche Arbeit der unterschiedlichen Abteilungen des LaStar geben. Hierbei wurde der Staatsekretärin insbesondere die Steigerung der Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität durch die engere Verzahnung von Bewährungshilfe, Führungsaufsichtsstelle und Forensischer Ambulanz in einer Behörde aufgezeigt. Zudem konnte sich die Staatssekretärin davon überzeugen, dass mit dem LaStar für die Staatsanwaltschaften, die Justizvollzugseinrichtungen, die Vollstreckungsgerichte, die Polizei aber auch für alle anderen in der Strafrechtspflege tätigen Institutionen ein entscheidungskompetenter und leistungsstarker Ansprechpartner zur Verfügung steht, der zeitnahes und effizientes Handeln sichert.
Führungsaufsichtsfälle steigen deutschlandweit
20.03.2012 - Der DBH-Fachverband hat eine Länderbefragung durchgeführt und die Daten aus den Jahren 2008 - 2011 zusammengestellt. Diese ergeben eine erhebliche Steigerung von 24.818 auf 31.488 Personen, die in ganz Deutschland der Führungsaufsicht unterstellt sind.
Zur Information des DBH-Fachverbandes gelangen Sie hier.
Fotoausstellung im LaStar
09.03.2012 - Das Landesamt für ambulante Straffälligenarbeit stellt in seinen Räumlichkeiten am Dierkower Damm in Rostock Fotografien zum Thema "Natur und Landschaft" aus. Diese wurden von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des LaStar gemacht. Das Thema folgt einem Spruch von Bruno Alwin Wagner (1835-1917): Man dürfe Natur und Kunst nicht völlig voneinander trennen, da man die eine durch die andere kennen lerne. Die Besucher des LaStar können sich nun ein Jahr lang davon überzeugen, dass dies durch die Fotografien gelungen ist.
"Warnschussarrest im Jugendstrafrecht nimmt endlich neue Fahrt auf!"
05.03.2012 - Justizministerin Uta-Maria Kuder (CDU): "Ich halte den sogenannten Warnschussarrest für ein geeignetes und spürbares Mittel im Jugendstrafrecht. Daher begrüße ich sehr, dass sich der Koalitionsausschuss gestern Abend in Berlin klar positioniert hat." Die Forderung nach einem sogenannten Warnschussarrest hat die Justiz in Mecklenburg-Vorpommern bereits 2008 erhoben: Warnschussarrest bedeutet, dass gegen Jugendliche, die eine Jugendstrafe auf Bewährung erhalten haben, parallel dazu ein Arrest verhängt werden kann.
Zur Pressemitteilung des Justizministeriums gelangen Sie hier...
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